Eltern mit hörgestörten Kindern auf der Suche nach einem Weg

Eltern, verunsichert aufgrund eigener Beobachtungen, Andeutungen aus ihrer Umgebung oder ersten Verdachtsanmerkungen nach einem Hörscreening, stellen ihr Kind bei einem Arzt ihres Vertrauens vor.
Jeder konsultierte Arzt muss sich fragen oder fragen lassen, ob er fachlich kompetent diese Eltern betreuen kann bis zur Sicherstellung eines positiven oder negativen Ergebnisses.
Gelegentliches Einholen einer zweiten Meinung ist kein Vertrauensbruch gegenüber dem behandelnden Arzt. Eine zweite Meinung kann den behandelnden Arzt bestätigen und die Entscheidung der Eltern zu weiterführenden Maßnahmen, wie apparativen oder operativen Eingriffen, absichern.

Es sind immer Eltern mit Ängsten.

Es sind Eltern, denen zuerst versichert werden sollte, dass der Weg, den sie eingeschlagen haben auf der Suche nach einer Lösung, richtig ist, man ihnen glaubt in ihrer Sorge.

Wird diese Sorge der Eltern mit der Bestätigung einer Schwerhörigkeit belastet, müssen Wege aufgezeichnet und besprochen werden, die für Eltern verständlich sind.
Dazu gehört, den Eltern mehrfach zu erklären, was diese Schwerhörigkeit für ihr Kind bedeutet.

Welche Erwartungen haben Eltern?

  • ·    Dass ihre Entscheidung zu einer Maßnahme (HG-Versorgung, OP oder CI) dem Kind keinen dauerhaften Schaden zufügt;

  • ·    dass das Kind keine schweren und Angst machenden Erinnerungen zurückbehält;

  • ·     dass es keine starken Schmerzen aushalten muss, sodass sich 
     Eltern mit Gewissenskonflikten konfrontiert sehen;

  • ·     dass es sprechen lernt und ein selbstbestimmtes Leben führen kann;

  • ·     dass durch ihre Entscheidung für die Operation keine Chancen für eine
     spätere bessere Technik verloren gehen;

(...)

 

 

Dr. Agnes Hildmann

Phoniatrie, Pädaudiologie, HNO-Heilkunde

Gabelsbergerstr. 62

44789 Bochum

 

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