Hört sie – oder hört sie nicht?

Im März 2002 kam unsere Tochter Kim zur Welt. Unsere kleine Welt schien in Ordnung, bis zu dem Zeitpunkt, als uns die Geräuschunempfindlichkeit von Kim stutzig machte. Wir hatten plötzlich das Gefühl: Kim kann nicht hören!

Nun folgte das, was – wie wir mittlerweile erfahren mussten – sehr vielen Betroffenen passiert: Fehldiagnosen, Verzögerungen, Versagen der Ärzte, lange Wartezeiten auf Termine bei Spezialisten sowie unzureichende Beratung/Betreuung!

Wir stellten Kim im Alter von vier Monaten mit der Fragestellung „Kann Kim hören?“ beim Kinderarzt vor. Eine Screening-Untersuchung mit otoakustischen Emissionen (OAE) war unauffällig. Mit diesem Ergebnis und der Unerfahrenheit beim ersten Kind gingen wir erst einmal nach Hause. Wir beobachteten Kim jedoch weiterhin sehr aufmerksam. Die Ergebnisse unserer Beobachtungen ließen uns weiterhin keine Ruhe, und so suchten wir im Oktober 2002 (Kim war sieben Monate alt) erneut den Kinderarzt auf. Hier waren nun die OAEs sowie einfache Hörtests unbefriedigend und auffällig. Der Kinderarzt überwies uns zu einem HNO-Arzt. Bei ihm verlief die durchgeführte Messung der OAEs ohne Befund. Er entließ uns mit der wörtlichen Aussage „Ihr Kind kann hören“.

Total verunsichert ließen wir nicht locker und erhielten eine Überweisung zu einem pädaudiologischen Diagnosezentrum. Hier bekamen wir erst einen Termin nach zwei Monaten. Voller Sorge suchten wir in der Zwischenzeit einen zweiten HNO-Arzt auf. Bei diesem wurden zwei objektive Höruntersuchungen (BERA) durchgeführt und hier wurden sogar – noch bei einer Lautstärke von 20 dB – Reaktionen abgeleitet. Auch hier wurden wir wieder mit den Worten „Ich garantiere Ihnen normales Gehör bei Ihrer Tochter!“ verabschiedet.

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Ute und Maik Gomoll

Steinmannswiese 44

46242 Bottrop

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