Ist Schwimmen „normal“ für CI-Kinder? Eine klare Antwort: NEIN! Denn sie hören nun wieder und sind trotzdem in einer bestimmten Umgebung mit vielen Menschen immer noch gehörlos. Ist Schwimmen (lernen) nötig und sinnvoll für CI-Kinder? Eine klare Antwort: JA!

Warum? Schwimmen ist eine tolle Entspannungsmöglichkeit für Kinder und Erwachsene. Deshalb bieten wir im CIC Friedberg den Reha-Kindern und -Erwachsenen sowie CI-Kindern aus der Umgebung an, die notwendige Hör- und Sprachtherapie durch unser Schwimmangebot im Wellenbad zu unterstützen. Dabei können sich besonders unsere CI-Kinder ihrer Gehörlosigkeit bewusst werden und erleben, mit ihr – ohne äußerliche Stressfaktoren bewältigen zu müssen – umzugehen. Wenn ein CI-Kind sich weiterhin seiner Gehörlosigkeit bewusst ist und solche Situationen öfters praktisch erlebt, gerät es nicht gleich in Panik, wenn die Technik plötzlich mal ausfällt oder Ersatzbatterien vergessen wurden. Außerdem sollte JEDES Kind spätestens im Schulalter schwimmen können. Der CIV-HRM übernimmt zudem noch die Eintrittskosten für die Kinder.

Schwimmen mit CI

Ich bin Kinderkrankenschwester (war in der Ausbildung noch fast gut hörend), DLRG-Schwimmlehrerin sowie Mutter zweier Söhne (18 und 13 Jahre) und seit vier Jahren CI-Trägerin. Meine eigene Schwimmgeschichte hat mich dazu veranlasst, den CI-Kindern eine gewisse Normalität im Schwimmbad zu vermitteln. Schließlich können und wollen sich Kinder mit zunehmendem Alter ja auch alleine in solchen Stätten bewegen und nicht immer nur darauf vertrauen, dass Papa oder Mama in Sichtweite aufpassen. Vor ein paar Jahren saß ich selbst als wartende Mutter im Schwimmkurs meines jüngsten Sohnes auf der Bank, als mich der Trainer mangels weiteren Personals in seiner Gruppe ansprach, ob ich nicht mal mit aufpassen könne. Seine Gruppe umfasste schließlich fast zwanzig Grundschulkinder.

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Inge Ekwegba
Danziger Allee 89
65239 Hochheim

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