Ein Jahr aktive Selbsthilfe

Was für ein bewegtes und faszinierendes Jahr 2004! Bei unserer CI-SHG-Gründung in Neustadt/Pfalz gab es die ersten Hürden zu nehmen. Einen Facharzt zu finden, der über das CI referieren würde, war gar nicht so einfach. Geeignete Räumlichkeiten zum Nulltarif – auch das Problem musste gelöst werden. Die Überlegung, in welchen Orten die Veranstaltungen stattfinden sollen, musste genau geplant werden. Anfahrtswege sollten für CI-Träger und andere Hörgeschädigte nicht so weit sein. So wurden dann an verschiedenen Orten die Veranstaltungen abgehalten, was sich bewährt hat.

Interessante Menschen mit tief beeindruckenden Schicksalen sind uns begegnet. Wissenswerte und interessante Veranstaltungen mit medizinischen und technischen Vorträgen wurden uns geboten. Besonders die Einladung von Direktor Salz vom Pfalzinstitut für Hör-Sprachbehinderte (PIH), Frankenthal, muss erwähnt werden. Dort leben über hundert CI-Kinder. Wie sie unterrichtet, therapiert und auf ihrem künftigen Weg begleitet werden, das ermöglichen Therapeuten, Sonderpädagogen und andere Fachkräfte. In diese Welt der gehörlosen Kinder einmal hineinzuschauen und zu sehen, war einen Besuch wert. Am „Europäischen Tag der Behinderten 2004“ durfte ich vor den Schülerinnen des Altsprachlichen Gymnasiums Pirmasens über Hörbehinderung und CI berichten. Erstaunlich waren das Interesse und Mitgefühl der jungen Leute.

Wie können wir das CI bekannter machen? Durch Pressemitteilungen und Infostände. Zu letzteren wurden bei verschiedenen Kirchenfesten, wie z.B. „25 Jahre Behindertenseelsorge im Bistum Speyer“, Infomaterial und Bücherverkauf angeboten.

 

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Gisela Mathä

Bergsteinstr. 60

67434 Neustadt

 

 

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