Zum Aufgeben ist es viel zu früh, weil immer etwas geht

(Zitat von Herbert Grönemeyer)

Ich bin 39 Jahre alt und wurde nach siebenmonatiger Schwangerschaft zu früh geboren. Als ich vier Jahre alt war, stellte man eine mittelgradige Innenohrschwerhörigkeit fest. Nach der Regelschule besuchte ich die Schwerhörigenschule und machte mein Abitur. Bis 1985 blieb mein Gehör stabil. Aber dann folgten drei Hörstürze, sodass ich hochgradig schwerhörig wurde. In den neunziger Jahren wurde ich aber mit guten Hörgeräten versorgt. Mit Hilfe des Lippenlesens konnte ich gut verstehen. Stellte ich ein Hörgerät auf „T“, klappte es auch mit dem Telefonieren. 1999 folgte der vierte Hörsturz, bei dem ich mein Gehör fast vollständig verlor. Infusionen und auch die Hyperbare Sauerstofftherapie schlugen bei mir nicht an.

Durch die Medien hatte ich vom CI erfahren, aber nie darüber nachgedacht. Meine HNO-Ärztin fragte mich, ob ich Interesse hätte. Da ich noch Hoffnung hatte, dass mein Gehör sich bessert, wollte ich zunächst nichts vom CI wissen. Nachdem meine Hörgeräte nicht mehr ausreichten, wurde mir links ein neues Hörgerät angepasst. Damit konnte ich aber nur wenig hören. Rechts half kein Hörgerät mehr. Durch die Erfahrungsberichte in der Schnecke erfuhr ich mehr über das CI und wurde neugierig. Leider fand ich am Anfang keinen Menschen, der positiv über das CI dachte. Das änderte sich erst, als ich Marlis Herzogenrath kennen lernte und dadurch auch andere CI-Träger, die glücklich mit ihrem CI sind.

(...)

Dörte Ahnert

Hans-Otto-Str. 4

04279 Leipzig

 

 

 

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