Das zweite CI für Emely – mit Hilfe der Öffentlichkeit

Emely-Jolene wurde vor zweieinhalb Jahren hochgradig schwerhörig geboren und bekam in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein Cochlea Implantat (CI). Schon sehr bald wurde von den Fachleuten das zweite CI angeordnet, um eine gute Hör- und Sprachentwicklung zu gewährleisten. Die Mutter Stefanie Evelt stellte unverzüglich einen Antrag bei der AOK, der dann umgehend aus finanziellen Gründen abgelehnt wurde. Dies wollte S. Evelt nicht hinnehmen, sondern für ihre Tochter kämpfen. Unterstützung erhielt sie dabei vom Kaufmann Franz Poggel und seiner Lebensgefährtin Helga Gallor, beide CI-Träger aus Werl. Die Medien wurden sehr erfolgreich eingeschaltet, nachstehend die Schlagzeilen:

9. März 2005  WP      Kein zweites HörgerätAOK entscheidet gegen taubes Kind

9. März 2005  WP      Hören auf einem Ohr soll reichenAOK verweigert Kind zweites Ohr-Implantat

11. März 2005            SA       Experten raten zu schneller zweiter Operation – Weil AOK sich weigert, zweites Implantat zu zahlen, hilft Nachbar in Not. Pädagogin sagt: Beidseitiges Hören für Entwicklung von Kindern unersetzlich.

19. März 2005            WA      Fall Emely: Die Schnecke will bundesweit sammeln – Zeitung der Deutschen Cochear Implant Gesellschaft e.V. plant Spendenaufruf. „Aktion von Nachbar in Not ausgesprochen nachahmenswert“ – RTL dreht

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Hanna Hermann

Rosenstr. 6

89257 Illertissen

 

 

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