Drei kleine Schnecken…

Unsere Söhne sind von Geburt an taub. Natürlich wussten wir das nicht von Anfang an, aber bei Alexander, geb. am 8. Oktober 1997, hatten wir den ersten Verdacht bereits nach zwei Monaten. Und tatsächlich bestätigte uns der HNO-Arzt, dass Alexander hochgradig schwerhörig sei. Nach weiteren Untersuchungen, u.a. in der Uni-Klinik in Düsseldorf, wussten wir dann endlich mit Sicherheit, dass er an Taubheit grenzend schwerhörig ist.

Was bedeutet das? Was ist möglich? Tausend Fragen, Wut, Trauer und Machtlosigkeit. Er wurde mit Hörgeräten versorgt, aber die kamen ganz schnell an ihre Leistungsgrenzen und wir auch, denn es war ein einziger Kampf, dass Alexander seine Hörgeräte trug. Wir hatten das Gefühl, dass er  wirklich nichts von den Hörgeräten hatte und sie daher auch verweigerte. Sein Verhalten wurde merklich aggressiver, denn er konnte sich ja nur schlecht verständlich machen und nicht einfach mal „nein“ oder „ja“ sagen oder schreien.

Durch Zufall erfuhren wir dann in einem Vortrag von Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Dr. Bodo Bertram und Wolfgang Kanert über das CI. Und ab dann war klar, was möglich und zu tun ist. Wir meldeten uns umgehend zu einer Voruntersuchung in der MHH an. Alexander war dreizehn Monate alt, als wir wussten, dass ein CI für ihn aus medizinischer und pädagogischer Sicht in Frage käme, und wir hatten große Hoffnungen, weil wir bei anderen Kindern im CIC „W. Hirte“, Hannover, sahen, wie erfolgreich sie damit hören und sprechen lernen konnten.

 

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Sven & Tania Debbert

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Tel. 04331/830404, Fax -/830405

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