Freude am Lesen wecken

Am Samstagmorgen, dem 18. September 2004, warteten rund fünfzig Teilnehmer – Eltern, Lehrer, Therapeuten und Erzieher – gespannt auf die Eröffnung des 'V. Göttinger Workshop zur Integration hörgeschädigter Kinder in die Regelschule'. Der Verein „Eltern und Freunde hörbehinderter Kinder, Südniedersachsen, e.V.“ hatte zur Veranstaltung eingeladen. Vormittags boten drei überzeugende Referenten den Zuhörern eine Fülle von Informationen. Am Nachmittag wurden diese in Arbeitsgruppen aufgearbeitet und auf die je individuelle Situation bezogen.

Barbara Streicher, pädagogische Leiterin des CICs Köln, referierte kompetent und umfassend zum Thema „Leselust – Lesefrust. Besonderheiten des Lesens bei Kindern mit Hörschädigung“. Auf theoretisch hohem Niveau stellte sie im ersten Abschnitt die Kompetenzbausteine dar, die Voraussetzung für ein Sinn entnehmendes Verstehen sind. Daraus leitete sie ihre Thesen ab, wie eine Förderung hörgeschädigter Kinder zu gestalten sei, damit sie diese Kompetenzen erreichen. Ihre Grundthese lautete, dass zwar CI oder optimale Hörhilfen hörgeschädigten Kindern den Weg in die Lautsprache und das Erlernen des Lesens erleichtern, aber den Therapeuten nicht aus der manchmal auch sehr mühseligen Arbeit entlassen, mit den Kindern ein phonetisches Bewusstsein und einen reichen Wortschatz systematisch aufzubauen.

 

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Margret Lieberum

Keplerstr. 17

37085 Göttingen

 

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