Glück im Unglück

Als wir im Januar 2003 die Diagnose „an Taubheit grenzend schwerhörig“ für unsere damals zehn Monate alte Tochter Julia erhielten, ist für uns eine Welt zusammengebrochen. So dachten wir wenigstens. Es sollte aber noch schlimmer kommen, nämlich als wir durch Recherchen erfahren mussten, dass unsere Tochter ihr Gehör ganz offensichtlich durch eine unnötige und sorglos durchgeführte prophylaktische antibiotische Abdeckung mit Refobacin® (Gentamycin) und Spizef® (Cefotiam) verlieren musste, als sie drei Wochen alt war.

Wir sind in den folgenden Monaten weinend ins Bett gegangen und weinend wieder aufgestanden, haben immer gehofft, dass das alles nur ein schlimmer Traum ist. Das war es nicht. Jetzt war uns auch auf einmal ganz klar, warum Julia so oft gefallen ist, sich so unendlich oft weh getan hat. Dieses Antibiotikum beeinträchtigt dauerhaft das Gleichgewichtsorgan.

Sich in dieser Situation erneut auf ärztlichen Rat einzulassen, fiel uns nicht wirklich leicht. Da uns als einzig sinnvolle therapeutische Möglichkeit die Versorgung mit einem CI offen stand, haben wir uns intensiv mit dieser Technik auseinandergesetzt.

 

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Familie Sturz

Nibelungenstr. 17

86152 Augsburg

 

 

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