Design-Entwürfe hörgeschädigter Jugendlicher auf Europas größter Hörgeräte-Messe

Herbstzeit ist Messezeit. Alljährlich im Oktober treffen sich Hörgeräte-Akustiker, Hersteller audiologischer Produkte und Experten in Sachen Ohr auf Europas größter Hörgeräte-Messe, der Fachmesse zum Internationalen Kongress der Europäischen Hörgeräte-Akustiker. Doch auf dem Messestand des weltweit führenden Herstellers volldigitaler Hörsysteme GN ReSound gab es neben neuesten Hightech-Produkten in diesem Jahr auch Hörgeräte-Designs „der ganz besonderen Art“ zu bestaunen: Arbeiten, die hörgeschädigte Jugendliche im Rahmen des von GN ReSound und der Schnecke initiierten Wettbewerbs „Hör-Design der Zukunft“ beim Sommercamp der Bundesjugend im Deutschen Schwerhörigenbund gefertigt hatten (Schnecke 46, S. 50). Wettbewerbs-Sieger Tobias Hoff aus Hamburg besuchte die Messe gemeinsam mit Matthias Schulz. Für sein „Herbstliches Waldhörgerät“ hatte Tobias die Reise nach Frankfurt gewonnen – inklusive eines Treffens mit Schauspieler Jochen Senf alias Tatort-Kommissar Max Palu (s. Foto). Martin Schaarschmidt unterhielt sich mit Tobias und Matthias über deren Messe-Erlebnisse.

Martin Schaarschmidt: Tobias und Matthias, ihr seid das erste Mal auf einer Hörgeräte-Messe. Was habt ihr euch angeschaut und wie erlebt ihr als junge Hörgeschädigte eine solche Veranstaltung, die ja insbesondere für Fachpublikum bestimmt ist?

Tobias: Sicher, die Messe ist vor allem für Hörgeräte-Akustiker. Aber auch für mich ist es hier sehr interessant. Was mich überrascht, ist die große Zahl der Aussteller-Hörgeräte-Hersteller, Hersteller von Hörgeräte-Batterien und technischen Hilfsmitteln sowie Firmen, die Werkzeuge und Materialien für Hörgeräte-Akustiker anbieten, z.B. eine Firma, die sich auf farbige und glitzernde Schmuck-Otoplastiken spezialisiert hat. Gefreut hat mich, dass der DSB ebenfalls mit einem kleinen Stand vertreten ist.

Matthias: Auch ich finde die Messe sehr interessant. Aber mir ist aufgefallen, wie ungeübt das Fachpublikum mitunter im Umgang mit uns Schwerhörigen ist.

Tobias: Auf der anderen Seite lief es mit der Verständigung gut. Die Veranstaltung ist ja sehr international. An einigen Ständen konnten wir sogar unsere Englisch-Kenntnisse auffrischen. Leider war die Zeit sehr knapp, um alles zu sehen. Schließlich wollten wir die „Hör-Krimi-Stunde“ mit dem Schauspieler Jochen Senf nicht verpassen, die es bei GN ReSound auf dem Messestand gab.

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