Auch ich war in Bad Grönenbach

Die ersten drei Tage unseres Aufenthalts in der Klinik „Am Stiftsberg“ begleitete uns Erika Clasen. Sie führte uns zwölf CI-Träger als einheitliche Gruppe zusammen und machte uns mit Hörtaktik bekannt und vertraut. Die meisten von uns waren jedoch skeptisch und hätten es für besser gehalten, mehr in das Hörtraining einzutauchen, denn diese zwei Wochen wurden von allen Teilnehmern als zu kurz befunden. Eine dritte Woche für Hörtraining wäre wohl dringend angebracht und sollte unbedingt in künftige Überlegungen einbezogen werden. Es würde sich doch eher als eine Fehlplanung herausstellen, wenn viele Teilnehmer, denen in dieser kurzen Zeit nur allzu wenig für den Alltag mitgegeben werden kann, anschließend nach ihrer Heimreise in das berüchtigte „schwarze Loch“ fielen. Besonders schlimm für den Einzelnen würde es sein, wenn nach der Reha am Heimatort keine weitere Übungsmöglichkeit angeboten würde, wie dies bei mir der Fall gewesen ist.

Die erste Woche begann mit Martin Leyrer, Lehrer aus Salzburg. Er erläuterte die Problematik des CIs von linguistischer Seite aus, wie z.B. ein „e“ auf etwa fünf verschiedene Arten mit entsprechender Betonung ausgesprochen werden kann: Bett, Beet usw. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, geübt wurde einzeln und in der Gruppe. Die Gruppeneinteilung wurde dann auch in der zweiten Woche bei Erika Bogár-Sendelbach beibehalten. Schließlich brachte uns M. Leyrer noch den richtigen Umgang mit Medien bei, wie z.B. Telefon, Kassetten und CDs.

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Josef Grundmüller

Kulmbacher Str. 91

95445 Bayreuth

 

 

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