Aktuelle FM-Anlagen für Beruf und Weiterbildung

 

FM-Anlagen können nicht nur von Kindern in der Schule, wo sie weit verbreitet sind, sondern auch von Erwachsenen in vielfältiger Form genutzt werden. Gerade in Vorträgen und Seminaren ist es günstig, dem Vortragenden einen FM-Sender umzuhängen oder, falls er sich nicht zu sehr im Raum bewegt, den Sender vor ihm auf dem Pult aufzustellen. Genauso kann es bei Besprechungen günstig sein, einen FM-Sender in die Mitte des Tisches zu legen, um alle Beteiligten gleich gut hören zu können.

Normalerweise werden in Deutschland FM-Anlagen im “2m-Band” zwischen 173,350 MHz und 175,02 MHz verwendet. Von Anlagen in anderen Frequenzbereichen sollte aus Kompatibilitätsgründen abgesehen werden. Die Frequenz 173,99 MHz ist als einzige nicht genehmigungspflichtig. Dies ist auch der Auslieferungszustand neuer FM-Anlagen. Die Verwendung anderer Frequenzen muss bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) unter Angabe des Betriebsortes beantragt werden. Diese Genehmigung bei FM-Anlagen ist für Hörgeschädigte kostenfrei.

Bei den meisten Sprachprozessoren (Cochlear und MED-EL) bleibt das Mikrofon im Headset oder im HdO-Sprachprozessor (SP) bei Anschluss einer FM-Anlage aktiv, es wird allerdings in seiner Empfindlichkeit abgesenkt, um das FM-Signal deutlich in den Vordergrund zu bringen. Wenn dieses nicht erwünscht ist, lässt sich z.B. beim ESPrit gegensteuern, indem der Empfindlichkeitssteller um etwa zwei Stufen weiter aufgedreht wird. Bei den Clarion SPs wird das Mischungsverhältnis vom Audiologen im entsprechenden SP-Programm festgelegt.

 

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Dipl.-Ing. Detlev Gnadeberg

KIND Hörgeräte

Kokenhorststr. 3-5

30938 Großburgwedel

 

 

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