CI-Versorgung bei Kindern gehörloser bzw. hochgradig hörgeschädigter Eltern im CIC Schleswig-Kiel

Im CIC Schleswig-Kiel macht sich neben einer deutlichen Herabsetzung des Implantationsalters und der bilateralen Versorgung eine weitere Entwicklung bemerkbar: die CI-Versorgung von Kindern mit gehörlosen bzw. hochgradig hörgeschädigten Eltern. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden sich zwölf Kinder dieser Gruppe in der Basistherapie bzw. haben diese bereits durchlaufen. Diese zwölf Kinder lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:

Gruppe I
Vier Kinder waren früh mit HdO-Geräten versorgt (also hörgerichtet gefördert), drei von ihnen zum Zeitpunkt der Implantation bereits Schulkinder (Schwerhörigenschule). Bis auf eine Mutter – hochgradig schwerhörig – sind alle Eltern gehörlos. Ein Kind wurde nach einer sehr eingeschränkten Hör-/Sprachentwicklung mit knapp vier Jahren operiert und besucht inzwischen auch die Schwerhörigenschule.

Gruppe II
Acht Kinder, die zum Zeitpunkt der Implantation ein Alter von 11 bis 33 Monaten hatten.

Schaut man auf die primäre Kommunikationskompetenz der Eltern dieser Kinder, so ergibt sich folgende Verteilung:

Bei nur zwei Kindern (Geschwister) setzen die Eltern Gebärden und Lautsprache ein (Mutter gehörlos, Vater hörend), in den übrigen sechs Elternhäusern ist die Gebärdensprache das primäre Kommunikationsmittel.

 

(...)

 

Arno Vogel

Therapeutischer Leiter CIC Schleswig-Kiel

Staatliche Internatsschule für Hörgeschädigte Schleswig

Lutherstr. 14

24837 Schleswig

 

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