Diagnose „Hörschädigung bei Erwachsenen“

Wenn ich jetzt versuche, einen Einblick in die psychologische Arbeit zu geben, ist natürlich vorauszuschicken, dass sich diese Aussagen auf eine selektierte Patientengruppe beziehen. Diese Patientengruppe hat als Einweisungsdiagnose in die Rehabilitation als Hauptdiagnose „Tinnitus“, der des Öfteren mit otogenen Dysfunktionen oder vestibulären Schädigungen einhergeht. Entsprechend ist eine Vielzahl dieser Patienten allein im HNO-Bereich neben dem Tinnitus mit erheblichen Komorbiditäten belastet, die auch die Psyche nicht unberührt lassen. Vielfach geradezu erschreckend ist die Verunsicherung der Patienten ob ihres vorherrschenden Krankheitsbildes, die z.T. auch aus der unzureichenden Aufklärung der Patienten herrührt.

Hierbei möchte ich keine Schuldzuweisungen aussprechen, sondern auch darauf verweisen, dass es für die Betroffenen selbst in der akuten Krisensituation – und als solche wird das Auftreten massiver otogener Dysfunktionien vielfach erlebt – häufig eine Überforderung darstellt, sich neben den akut erfahrenen Einschränkungen, den veränderten Lebensbedingungen auch noch mit einem komplexen Krankheitsbild auseinander zu setzen. Nur ist somit leider die Saat für eine z.T. zunächst unterschwellige, dann aber immer stärker werdende Angst bereitet.

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Dietmar Pingel

Bosenberg Kliniken

Am Bosenberg

66606 St. Wendel

 

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