Einsatz der FM-Anlage in Regeleinrichtungen –

aus eigener Betroffenheit und aus Sicht der Pädagogin

Dank des technischen Fortschritts, der immer frühzeitigeren Versorgung von Kindern mit Hörgeräten und Cochlea Implantaten (CI) steigt die Anzahl der hörgeschädigten Schüler in den Regelkindergärten und -schulen ständig an. Einerseits ist dies sehr erfreulich, weil dadurch die Integration in die Gesellschaft ermöglicht werden kann, andererseits werden an Schüler mit Hörschädigungen große Herausforderungen gestellt.

Volldigitale Hörgeräte und CIs leisten inzwischen viel. Es ist möglich, im Umgebungslärm Sprache herauszufiltern und größere Distanzen zum Sprecher zu überbrücken – jedoch niemals so, wie es gesunde Ohren leisten. Auch mit Hörgerät und CI bleibt man hörgeschädigt. Viele unserer Mitbürger wissen dies nicht und vergleichen daher das Tragen der Hörgeräte oder CIs mit dem Tragen einer Lesebrille.

Die Ursachen von Hörschädigungen sind so individuell wie das Hören subjektiv ist, ebenso wird auch das Hören mit CI oder Hörgerät individuell empfunden. Nicht umsonst benötigen Betroffene Monate, um sich an den Klang und das Hören mit Technik zu gewöhnen. Sie klagen darüber hinaus über Probleme in Situationen mit Störgeräuschen, bei großen Entfernungen zur Schallquelle und bei Nachhalleffekten. Diese Phänomene sind gerade die Probleme, die besonders in großen Räumen, insbesondere in Schulen, das Hören erschweren.

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Ute Jung

Wilhelmstr. 45

56584 Anhausen

 

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