Freud und Leid liegen eng beieinander...

Endlich war es so weit: Nach monatelangem Kompetenzgerangel zwischen Krankenkasse und Rentenversicherungsträger, Ablehnung durch beide Kostenträger und Widerspruch meinerseits wurde im November 2004 mein Antrag auf bilaterale CI-Versorgung ganz überraschend doch noch von der Krankenkasse genehmigt.

Nun ging alles sehr schnell: Der OP-Termin wurde von der Uniklinik Jena auf den 13. Dezember 2004 gelegt. Völlig angstfrei ging ich in die Klinik, denn die erste Operation vor neun Jahren hatte zwar aufgrund von Verknöcherungen lange gedauert, war aber sonst völlig problemlos verlaufen. Schon am Tag danach konnte ich aufstehen, fühlte mich gut.

Also dachte ich, was soll diesmal schon passieren? Leider kam es dann ganz anders: Entgegen dem CT-Befund bei den Voruntersuchungen – ein MRT wurde aufgrund der bekannten Probleme bei CI-Trägern mangels Erfahrung des Radiologen nicht durchgeführt – war das Ohr doch stark verknöchert. Da das normale CI nicht eingesetzt werden konnte, wurde ich mit einem Spezialgerät für derartige Fälle versorgt, das zwei Elektroden aufweist. Für diese zweite Elektrode musste ein zusätzlicher Kanal gebohrt werden und die Operation dauerte sechs Stunden.

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Margit Böhmer

Franz-Stephan-Str. 13

07549 Gera

 

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