Verhaltensmuster bei hörgeschädigten Menschen

„Eine Schachtel Streichhölzer bitte, aber schnell!“ brüllt der eilige Kunde im Tabakgeschäft. „Schreien Sie doch nicht so, ich bin doch nicht schwerhörig!“ beschwert sich der Verkäufer, nicht ohne beflissen nachzufragen: „Mit oder ohne Filter?“

Dieser Oldtimer unter den Schwerhörigenwitzen zeigt, dass das Verhalten hörgeschädigter Menschen Bedingungen unterworfen ist, die den Kontakt mit gut hörenden Bezugspersonen erschweren und Probleme aufwerfen können. Auch Vorurteile gegenüber hörgeschädigten Menschen lassen sich nicht zuletzt auf manchmal seltsam anmutendes Verhalten dieser Personengruppe zurückführen.

Auf Kosten hörgeschädigter Menschen lassen sich daher immer wieder mehr oder weniger gelungene Witze reißen. Betroffene lachen notgedrungen meist mit, auch wenn sie die Scherze nicht immer zum Lachen finden. Aber schließlich will man ja nicht als Spielverderber dastehen und die gute Laune vermiesen.

Welche besonderen und für die Umwelt manchmal irritierenden Verhaltensmuster sind nun bei hörgeschädigten Menschen häufiger anzutreffen als bei gut Hörenden und wie lassen sie sich erklären? Um hierauf Antworten zu finden, wollen wir versuchen, die Situation zu verstehen, in der sich ein hörgeschädigter Mensch befindet. Bitte beachten Sie, dass sich diese Darstellung nur auf schwerhörige und ertaubte Menschen bezieht, nicht auf Gehörlose!

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Egid Nachreiner

Dipl.-Soz.-Pädagoge

Baumrainklinik

Lerchenweg 8

57319 Bad Berleburg

 

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