Das Dialogische Echo

 

Eltern ahmen ihren Säugling nach und sichern damit Hör- und Sprachentwicklung

Unsere These hinsichtlich der frühen Eltern-Kind-Interaktion klingt paradox: Die Eltern sind es, die ihr Kind im Dialogischen Echo nachahmen und dadurch im Spracherwerbsprozess entscheidend voranbringen. Worin sollte der Nutzen dieser Nachahmung für das Kind bestehen? Und ist diese Annahme nicht vollständig konträr gegenüber dem, was man sich allgemein unter Spracherwerb von Säuglingen und Kleinkindern vorstellt? Lernen Kinder Wörter nicht (auch), indem sie den Erwachsenen nachsprechen? Mit welchem Recht kann man behaupten, Eltern imitieren ihr Kind?

Neue Sichtweisen werfen zunächst immer Fragen auf. Das Phänomen des Dialogischen Echos und seine Funktionen wurden von Horsch (vgl. Horsch 2003) erstmals in die Fachliteratur eingeführt. Es soll im Folgenden erläutert werden und eine Einordnung in spracherwerbstheoretische Kontexte erfahren. Dazu erscheint zunächst ein vereinfachter historischer Abriss der Spracherwerbstheorien angebracht.

 

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Prof. Dr. Ursula Horsch

Hörgeschädigtenpädagogik, Frühpädagogik

Julia Roth

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Forschungsprojekt: Dialogische Entwicklung bei Säuglingen

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Fakultät I

Zeppelinstr. 3

69121 Heidelberg

 

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