Das Wunder von Nordhorn

Maria Almeida Casimiro da Palma Casqueiro ist bekannt. In Nordhorn zumindest kennt sie fast jeder – aus ihrer Zeit beim Betriebsrat der Textil-Fabrik Nino als engagierte Frau, die sich stark macht für allein erziehende Mütter, für ausländische Familien oder die Schulen der Kommune und die deshalb sogar ein Bundesverdienstkreuz bekam. Unser Autor Martin Schaarschmidt traf Maria und notierte die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die einst aus Portugal nach Deutschland kam und drei Jahrzehnte lang mit Hörproblemen lebte. Eine Geschichte mit Happy End.

„Wir waren eine große Familie damals in Almada“, erzählt Maria und lächelt, „mein Vater arbeitete in der Backfabrik Nacional. Mutter war mit mir und meinen vier Brüdern zu Hause. Ein einfaches Leben. Wir mussten nicht hungern. Aber wir waren arm – und trotzdem glücklich.“

Gerne erinnert sich die heute 60-Jährige an ihre Kindheit in der kleinen Hafenstadt nahe Lissabon: „Oft spielten wir am Meer, sammelten Austern und Krebse, badeten und tobten. Als kleines Mädchen mit vier wilden Brüdern hatte ich es nicht immer leicht. Die Jungen fingen mich gern. Sie trugen mich an Händen und Füßen und dann – eins, zwei, drei – im hohen Bogen ins Wasser... Das machte mir Spaß bis zu dem Tag, als das mit meinem Ohr passierte.“

 

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Martin Schaarschmidt, ZS&P, Berlin

 

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