„Kopf, Herz und Hand...“

Die Hermann-Lietz-Schule, Haubinda

 

Wenig Fleisch, viel Früchte, Gemüse und Milchspeisen setzen die einfachen, aber reichlichen Mahlzeiten zusammen, und dass sie den Knaben behagen, sieht man an ihrem gesunden Appetit und ihrem blühenden Aussehen. Gegen Ende des Essens liest oft ein Schüler aus einer Zeitung die wichtigsten Tagesereignisse vor, die Dr. Lietz zuweilen durch eine Erläuterung oder Kritik unterbricht. Nachher verschwinden die Schüler im Lesezimmer, in den Werkstätten, auf dem Tennisplatz oder im nahen Wald, bis sie die Glocke um zwei Uhr zu den praktischen Arbeiten zusammenruft. Nun wird bis gegen halb 4 Uhr gehämmert, geschmiedet, gezimmert. Einige Gruppen beschäftigen sich im Garten oder helfen sogar den Maurern beim Herstellen größerer oder kleinerer Neubauten, was sogar diesen Arbeiten etwas mehr Leben mitteilt (Dr. F. Grunder, Land-Erziehungsheime und Freie Schulgemeinden, Leipzig 1916, S. 71).

Bis heute gelten noch viele dieser Forderungen, die die Bildung und Erziehung der Schüler der Hermann-Lietz-Schule, Haubinda betreffen. Wir möchten nicht nur den Kopf mit Wissen und den Lehrplaninhalten bereichern, sondern den ganzen Menschen fördern.

 

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Katharina Schlegel, Diplom-Pädagogin

Hermann-Lietz-Schule

Stiftung 01

98663 Haubinda

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

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