Lässt sich der Erfolg einer CI-Operation bei Kindern vorhersagen?

 

Vielen Eltern, deren Kind unter einer gravierenden Hörschädigung leidet, fällt die Entscheidung zur CI-Operation nicht leicht. Je jünger ein Kind ist, desto risikoreicher ist die notwendige Narkose. Auch wenn die einzelnen möglichen Operationskomplikationen sehr selten auftreten, können sich die Eltern nicht sicher sein, ob gerade bei ihrem Kind eine gravierende Blutung, eine Infektion, Schwindel, Ohrgeräusche oder eine Gesichtslähmung auftreten oder eine erneute Operation notwendig wird, weil es zu einem Defekt des Implantats gekommen ist. Andererseits belegt die Literatur inzwischen eindeutig, dass der Großteil der implantierten Kinder durch die Operation akustische Informationen wesentlich besser wahrzunehmen lernt und für die Sprachentwicklung dafür profitiert. Wenn die Eltern andere CI-Kinder kennen lernen, werden es einige sein, die sich sprachlich praktisch normal entwickeln, während andere von der Operation offenbar nicht so gut profitieren können. Daraus folgt, dass es für die Eltern von größtem Interesse ist, vor einer möglichen CI-Operation zu erfahren, welcher Erfolg mit einem CI in Bezug auf die Hör- und Sprachentwicklung zu erwarten ist.

In unserer Untersuchung gingen wir der Frage nach, inwieweit die Erwartungen, die Ärzte vor dem Eingriff an den Therapieerfolg ihrer Patienten hatten, mit den tatsächlichen Hör- und Sprachfähigkeiten Jahre nach der Operation übereinstimmen.

 

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Prof. Dr. Annerose Keilmann

Astrid Gaida

Dr. Anette Limberger

J.-Gutenberg-Universität/HNO-Klinik

Abt. f. Kommunikationsstörungen

Langenbeckstr. 1

55131 Mainz

 

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