Meine Erfahrungen mit dem Dialogischen Echo

Für mich hat das Dialogische Echo insbesondere eine emotionale Bedeutung: Es macht Spaß. Selbst wenn ich gerade nur daran denke, überkommt mich das Lächeln. Mein eigener Sohn wird schon bald drei Jahre alt. Wenn ich mich erinnere, Fotos anschaue oder Videos, das Dialogische Echo nimmt bei uns eine erhebliche Stellung im Alltag ein. Es macht Freude, das Kind mit seinen eigenen Lauten oder Bewegungen zum Dialog herauszufordern. Und unser Kind kommt immer häufiger und intentionaler auf uns zu, fordert seinerseits den Dialog.

Ein Beispiel: Als Jonathan mit ca. sieben Monaten gelernt hatte, mit den Fingern an den Lippen zu ploppen, saßen wir oft und lange zu dritt da und ploppten gemeinsam, Erwachsene und ein kleines Kind, alle ploppten und lachten. Die Intensität des Ploppens, die Geschwindigkeit, die Wechsel, – einer ploppt, die anderen schauen, alle ploppen, alle lachen– war ein unglaubliches Zusammenspiel, in dem auch die Verfassung insbesondere des Kindes berücksichtigt, aufgefangen und widergespiegelt wurde. Häufig fing Jonathan an; ging einer von uns Eltern darauf ein, ploppte er heftiger, steigerte seine Herausforderung. Auch konnte man ihn gut durch dieses beliebte Spiel zum Dialog auffordern, wenn er in einer eher ungnädigen Stimmung war. Dann musste ich behutsamer, leiser und langsamer ploppen, bis er darauf einging. Jetzt erst durfte ich intensiver werden. Das Ploppen zog sich bei uns über Monate hin, selbst heute taucht es noch manchmal auf.

 

(...)

 

Kerstin Büch

Ilse-Krall-Str. 8/3

69124 Kirchheim

 

 Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!