‘Zukunftsperspektiven und Indikationserweiterungen’

Zum mittlerweile elften Mal fand wieder das Friedberger CI-Symposium statt. Organisiert von der HNO-Klinik der J.-W.-v.-Goethe-Universität Frankfurt und dem CIC Rhein-Main trafen sich vom 23.-25. Juni 2005 Mediziner, Therapeuten, Betroffene und Techniker zu einem interdisziplinären Austausch über Erfahrungen und Entwicklungen rund ums CI. Die vielfältigen Vorträge zum Thema boten den 170 Teilnehmern einen hervorragenden Überblick über die verschiedensten Fachgebiete.

Das Programm begann am Donnerstag mit Workshops der Firmen Advanced Bionics, Cochlear und MED-EL. Sowohl theoretisch als auch praktisch konnten sich die Teilnehmer hier mit den unterschiedlichen Systemen auseinandersetzen und konkrete Tipps zum alltäglichen Umgang mit ‘Sprachprozessor & Co.’ erhalten. Da die Workshops in den Räumlichkeiten des CICs in Friedberg stattfanden, bestand auch die Möglichkeit, das integrierte Hörzentrum zu besichtigen.

Am Freitag und Samstag folgten neben zahlreichen nationalen Beiträgen auch internationale Referenten wie Bernhard Fraysse (Toulouse) und Andrew Broughton (Telford/UK). Nach der offiziellen Begrüßung durch Prof. Dr. Wolfgang Gstöttner, Prof. Dr. Gottfried Diller sowie den Bad Nauheimer Bürgermeister Bernd Rhode folgte die Vorstellung des neuen ‘Haus des Hörens’ durch Prof. Diller. Die Bedeutung der Meningitisprophylaxe für CI-Träger wurde durch Dr. Markus Rose eindrucksvoll dargestellt. Anschließend lag der Schwerpunkt auf der Bewältigung und den Auswirkungen von anspruchsvollen Hörsituationen. Aspekte wie die Musikwahrnehmung von CI-Trägern, die teilweise erschreckend schlechten akustischen Bedingungen in der Regelschule und die Problematik von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache regten das Auditorium zu zahlreichen Diskussionsfragen an.

 

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Susanne Bierschenk

CIC Rhein-Main

Grüner Weg 9

61169 Friedberg

 

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