Das Hörzentrum Oldenburg untersucht die Lebensqualität versorgter und unversorgter Hörgeschädigter und feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Zu den Tätigkeitsbereichen des international renommierten Zentrums gehören nicht nur die Evaluation neuester Hörgeräte-Technik und die verkaufsunabhängige Beratung hörgeschädigter Patienten. Hier werden auch Marktforschungsstudien zu audiologischen Produkten erstellt und psychologische Wirkungen rund ums Hören wissenschaftlich erforscht. So präsentierten Hörforscher aus Oldenburg beim jüngsten EUHA-Kongress erstmals eine umfangreiche wissenschaftliche Untersuchung zur Lebensqualität versorgter und unversorgter Hörgeschädigter. Unser Autor Martin Schaarschmidt traf den Diplom-Psychologen Dr. Markus Meis, Leiter des Bereichs Markt- und Wirkungsforschung des Hörzentrums im Oldenburger ‘Haus des Hörens’.

Hören wirkt

Martin Schaarschmidt: Herr Dr. Meis, Sie leiten seit mehreren Jahren den Bereich Markt- und Wirkungsforschung am Oldenburger Hörzentrum. Erklären Sie uns doch bitte, mit welchen Arbeitsschwerpunkten sich Ihr Bereich beschäftigt.

Dr. Meis: Der Bereich Markt- und Wirkungsforschung bündelt sozialwissenschaftliche und psychologische Kompetenzen.

Zum einen sind wir Dienstleister für die Hersteller, erarbeiten Marktforschungsstudien im Auftrag der Industrie. Der Schwerpunkt liegt hier bei Hörgeräten und anderen audiologischen Produkten. Wir erforschen aber auch die Akzeptanz für Akustik-Decken, Audio-Systeme, Lautsprecher oder Stereo-Anlagen. Bei der Vermarktung all dieser Produkte stellt sich eine generelle Frage: Wie kann man gute Akustik verkaufen? Das funktioniert ja anders als bei Reinigungsmitteln oder Möbeln. Eine Leistung zu vermarkten, die man nicht sehen kann, ist immer schwierig. Entsprechend groß ist das Interesse an unseren Studien.

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Martin Schaarschmidt, PR-Berater (DAPR)

Zühlke Scholz & Partner GmbH, Public Relations

Markgrafenstr. 12-14

10969 Berlin

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