Rückblick

„Sie sind ganz bestimmt nicht allein, wir unterstützen Sie! Ihr nächster Termin ist in drei Tagen. Bis dahin stellen wir die maßgefertigten Ohrpassstücke für die ersten Hörgeräte her“, sagte ich zu den verzweifelten Eltern, die mit ihrer zweijährigen Tochter Kerstin (Name geändert) zu mir ins Neuwieder Fachgeschäft für Hörsysteme gekommen sind. Eine wahre Odyssee hat die Familie bereits hinter sich:  Kinderärzte, HNO-Ärzte sowie der Besuch in zwei HNO-Fachkliniken zwecks glaubhafter Bestätigung, bis die Diagnose unerschütterlich fest stand: Hochgradige Innenohrschwerhörigkeit beiderseits – Hörsysteme erforderlich. Viele Gefühle und Sorgen um die Zukunft des Kindes waren in den Gesichtern der Eltern zu erkennen. Nun hieß es, behutsam und fachlich korrekt die Kinderanpassung zu planen, den Eltern zur Seite zu stehen und sie umfassend zu informieren über all die ‘Dinge’, die nun anstehen.

Dies beinhaltet auch Hinweise zu Selbsthilfegruppen, pädaudiologischen Beratungsstellen sowie zu staatlichen Hilfen und Förderungen. Wir haben ein umfangreiches ‘Informationspaket’ vorbereitet, was wir Eltern zu dem ersten Beratungsgespräch aushändigen.  Es ist gut, wenn sich die Eltern in aller Ruhe zu Hause informieren und mit der Tragweite von Hörstörungen auseinandersetzen können.

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Stefan Saul

Hörakustiker-Meister

Pädakustiker

Mitarbeiter im CI Zentrum Rhein-Mosel-Lahn

 

 

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