Ein CI-Kind hörbehinderter Eltern in der Welt draußen

Unser Sohn Lars wurde Anfang 2003 gehörlos geboren, die Hörbehinderung wurde dank Hörscreening am dritten Tag erkannt. Schon mit drei Monaten erhielt er die ersten Hörgeräte, die jedoch nicht den erhofften Erfolg brachten. Daher entschlossen wir uns schon bald für ein CI. Wir Eltern sind in gleicher Weise hörbehindert. Als Kommunikationsmittel benutzen wir die mit Hilfe von Hörgeräten mühsam erworbene Lautsprache sowie die lautsprachbegleitende Gebärde (LBG). Unser Ziel war und ist, dass Lars die Lautsprache besser beherrscht als wir. Vom ersten Lebensjahr an konfrontierten wir ihn mit dem Ablesen vom Mund sowie der LBG. Das CI brachte in der Sprachanbahnung den phänomenalen Durchbruch. Schon einige Monate nach der SP-Anpassung verwendete er unaufgefordert Sprache, sie brauchte nicht mehr von ihm gefordert zu werden. Wir Eltern legen jedoch Wert darauf, dass er neben dem akustischen auch das visuelle Kommunikationsmittel beherrscht. Dieses ist nützlich in Situationen, in denen technische Hilfsmittel abgelegt werden müssen: z.B. im Schwimmbad, bei diversen ärztlichen Untersuchungen, beim Friseur, bei Versagen der CI-Technik (Kabelbruch, leere Akkus) etc.

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Familie Jan Haverland
Am Eichenhain 5
22885 Barsbüttel-Willinghusen

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