‘Der Kitt der Gesellschaft’

Ehrenamtliche Helfer unterstützen als ‘Paten’ behinderte Menschen bei der Suche nach Arbeit. Diese ‘Jobbrücke’ wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative ‘Jobs ohne Barrieren’ unterstützt. Doch wer sind diese Menschen, die ihre Freizeit und ihr Wissen für diese mühsame Arbeit einsetzen? Und warum tun sie das? Bundesminister Franz Müntefering wollte es genau wissen und hat das Projekt besucht.

Die Mitarbeiter wirken im Hintergrund und drängen sich nicht ins Scheinwerferlicht, auch heute nicht, wo das Haus der Diakonie in Berlin-Steglitz vor Aufregung brummt. Im Foyer, das kurz vor elf schon nach Kantinenessen riecht, schwirren Fotografen herum, ein Rednerpult ist aufgebaut, und die Geschäftsführerin der Diakonie geht noch mal ihr Redemanuskript durch. Heute kommt der Minister! Dieter Marewski, Ulrich Sämann und Wilfried Slota beeindruckt das nicht. Sie stehen in einem Seitengang und unterhalten sich über die Fußball-WM. Die drei Männer jenseits der Fünfzig sind schon ein paar Jahre als ‘Paten’ dabei. Sie haben sich bisher vor allem um ältere Arbeitslose gekümmert. Die Arbeit mit meist körperbehinderten Menschen ist zwar Neuland für sie, aber deren Probleme sind die gleichen: Resignation nach vielen Absagen, unfaire Arbeitszeugnisse oder wenig Lust auf Mobilität. „Die Berliner bewegen sich nur auf ihrem Bierdeckel“, weiß W. Slota, der mal Personalchef bei einer Bank war.

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www.bmas.bund.de>>Teilhabe behinderter Menschen>>Jobs ohne Barrieren

(Quelle: Sozialpolitische Informationen 04/2006)

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