Die kombinierte elektrisch-akustische Stimulation (EAS) – ein CI auch für Menschen mit gut erhaltenem Gehör in tiefen Frequenzen 

Vielen Menschen hat das Cochlear Implant wieder zu einem guten Hörvermögen verholfen und Ihnen die Teilnahme an der Welt des Hörens ermöglicht. Durch Verbesserungen der Implantattechnologie erreichen mittlerweile viele CI-Träger ein besseres Hörvermögen als mancher hochgradig Schwerhörige. Immer öfter stellt sich daher die Frage, ob Patienten mit einem noch teilweise funktionsfähigem Gehör schon von einem Implantat profitieren können. Bislang bedeutete die Entscheidung für ein Implantat in der Regel allerdings einen vollständigen Hörverlust des implantierten Ohres und damit den Verzicht auf die akustische Verstärkung – eine sicher nicht ganz leichte Entscheidung für Patient und Arzt, denn das akustische Gehör, auch wenn es auf den Tieftonbereich beschränkt ist, vermittelt doch einen natürlichen Klang mit feiner Tonhöhenunterscheidung, den das CI in dieser Form noch nicht bieten kann. Hingegen hat das CI große Vorteile für das Sprachverstehen, da es alle Frequenzbereiche übertragen kann.

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Privatdozent Dr. Jan Kiefer

HNO-Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar der TU München

Ismaninger Str. 22

81675 München

 

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