Cochlea Implantation bei einseitiger Taubheit:
CI bei einem gesunden Ohr der Gegenseite

Die Therapie einer einseitigen Hörrestigkeit oder Taubheit ist problematisch. Die Versorgung mit einem Hörgerät führt häufig zu keinem Hörgewinn auf der betroffenen Seite, eher zu Störungen des Hörens mit der gesunden Seite.

Üblich ist der Einsatz von CROS-Hörgerät oder CROS-Baha, bei dem der Schall von der kranken Seite auf das gesunde Ohr übertragen wird. Auch hier ist die Akzeptanz bei den Betroffenen unterschiedlich, da zwar das Richtungsgehör verbessert werden kann, ein ausreichendes Sprachverständnis häufig nicht zu erreichen ist. Ein Hörgewinn stellt sich nur bei einem Teil der Betroffenen ein.

Die effektivste Therapie eines hörrestigen oder ertaubten Ohres ist bekanntermaßen das CI. Bisherige Erfahrungen dieser erfolgreichen Therapie bei beidseitiger Hörrestigkeit/Taubheit haben dies unwiderlegbar bewiesen.

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Dr. Yvonne Stelzig, Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie; HNO
Dr. Roland Jacob, Facharzt für HNO
Leiter der Abteilung HNO
Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz
Rübenacherstr. 170
56072 Koblenz

 

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