'Ein CI oder zwei CIs' – 'eine Sprache oder mehrere Sprachen'

-Anlässlich des 2. Deutschen CI-Tages 2006 luden wir zu einer Vortragsveranstaltung für Eltern, Patienten und andere Experten ein, bei der wir die o.g. Themen diskutierten. Parallel dazu gab es ein Mitmachprogramm für CI-Kinder und ihre Geschwister.

Die Vortragsveranstaltung begann mit einem Vortrag von Dr. Annette Cryer zu den medizinischen Aspekten der beidseitigen CI-Versorgung. Sie sprach über den Kopfschatteneffekt, die beidohrige Summation, den Squelch-Effekt (Fähigkeit, Hintergrundgeräusch zu unterdrücken) und die sich so ergebenden Vorteile des beidohrigen Hörens, insbesondere das Verstehen von Sprache im Störgeräusch und die Verbesserung des Richtungshörens. Meist berichten die Patienten auch, dass der Klang mit zwei CIs voller und runder sei, was sich aber als schwer zu objektivieren erweist. Abschließend ging Dr. Cryer auf die Indikationsstellung ein und beschrieb das übliche Vorgehen zur Entscheidungsfindung im interdisziplinären Dialog.

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Prof. Dr. Annerose Keilmann
Ärztin für Phoniatrie, Pädaudiologie und HNO
Landesärztin für hör-, stimm- und sprachbehinderte Menschen RLP
Leiterin des Schwerpunktes Kommunikationsstörungen der
Univ.-Klinik für HNO und Kommunikationsstörungen
Langenbeckstr. 1
55101 Mainz

 

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