Die WHO definiert Gesundheit als physisches, psychisches, mentales und soziales Wohlbefinden. Die out-come-Forschung bezüglich der Therapie und Versorgung von permanenten kindlichen Hörstörungen hat bis heute vor allem die Sprachentwicklung und die Schulform, die die Kinder besuchen, als Parameter eingesetzt. Die möglichen psychischen Auswirkungen einer bleibenden Schwerhörigkeit wurden hingegen kaum systematisch untersucht, obwohl sie bei vielen Patientenkindern offenbar vorliegen. Erst in letzter Zeit werden zur Evaluation von Hörgeräteversorgungen Frageninventare eingesetzt. Ein für jüngere Kinder geeignetes Inventar wird derzeit entwickelt. Die Fragebogeninventare beziehen sich allerdings eher direkt auf die Hörgeräteversorgung und erlauben so kaum einen Vergleich mit normal hörenden Kindern und nur wenige Aussagen über die allgemeine Lebenssituation der Kinder.

Psychisches und physisches Wohlbefinden bei Kindern mit permanenten Hörstörungen (Material und Methode)

Deusinger und Mitarbeiter [1] entwickelten ihre Skalen für Kinder ab drei Jahren. Bis jetzt wurden überwiegend Kinder zwischen drei und zehn Jahren damit untersucht. Wegen der bei schwerhörigen Kindern häufig vorliegenden sprachlichen Beeinträchtigungen wählten wir als Zielgruppe die peripher schwerhörigen Kinder im Grundschulalter, die von den Pädagogen als intellektuell mindestens normal begabt angesehen wurden.

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Prof. Dr. Annerose Keilmann
Jakob Müller
Daniel Neuberger
Klinik für Kommunikationsstörungen der Universität Mainz
Langenbeckstr. 1                  
55101 Mainz

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