Integration – ja, aber…

Ich träume von einem Land, in dem Kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen und nicht ‘sortiert’ werden, in dem Normale und Unnormale, Behinderte und Nicht-Behinderte, In- und Ausländer miteinander lernen können und in dem es die Erwachsenen als ihre Aufgabe betrachten, den Kindern so viel zu vermitteln, wie sie aufnehmen können und wollen. Ein Land, in dem es das Wort ‘Integration’ nicht gibt, weil man es nicht braucht!

Während Meikes Grundschulzeit lebten wir in einem paradiesischen Zustand der Ahnungslosigkeit. Meike ging Tag für Tag in die Schule, einmal in der Woche gingen wir zur Therapie, und alles war gut. ‘Unsere’ Schule war eine in freier Trägerschaft. Die Lehrer verlangten keine offizielle Zulassung unserer Tochter zur Regelschule und befanden sich auch sonst in einer wohltuenden Distanz zur Kultus-Bürokratie. Sie vertrauten einfach darauf und sahen sich auch darin bestätigt, dass wir selbst auf eine angemessene Förderung und die notwendige Therapie achteten und mitbekamen, wann unserer Tochter etwas fehlen würde.

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Barbara Gängler
Funkenburgstr. 14
04105 Leipzig

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