Auditorische Synaptopathie – auditorische Neuropathie

Eine mögliche Indikation zur CI-Versorgung

Die erstmals von Starr 1996 beschriebene auditorische Neuropathie (AN) stellt eine besondere Form der sensorineuralen Schwerhörigkeit dar, die individuelle Anforderungen an die Diagnose, Therapie und Rehabilitation stellt. Die sehr heterogene Ausprägung der Erkrankung zeigt, dass es keine einheitlichen Ursachen und zugrundeliegenden Pathomechanismen gibt und damit eine Prognose über den individuellen Verlauf kaum gestellt werden kann. Als mögliche Ursachen kommen Störungen der inneren Haarsinneszellen, der synaptischen Übertragung oder der neuronalen Verarbeitung des Hörnervens in Betracht.

Neben dem Begriff der auditorischen Neuropathie wurden auch die Bezeichnungen perisynaptische Audiopathie, auditorische Dys-Synchronie oder auditorische Synaptopathie vorgeschlagen. Die Bezeichnung auditorische Synaptopathie/auditorische Neuropathie (AS/AN) wurde in Anlehnung an ein gemeinsam entwickeltes Konsensuspapier deutschsprachiger Arbeitsgruppen vorgeschlagen (Moser et al., 2006). Seit 1996 wurden allein in Köln 46 Patienten mit AS/AN identifiziert und im Einzelfall erfolgreich mit CI versorgt.

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Prof. Dr. rer. nat. Martin Walger
Dipl. Biol. Astrid Foerst
Priv. Doz. Dr. med. Dirk Beutner
Dipl. HG-Päd. Barbara Streicher
Dr. med. Ruth Lang-Roth
Prof. Dr. phil. Dipl. Ing.
Hasso von Wedel
HNO-Universitätsklinik Köln
Audiologie und Pädaudiologie
Cochlear Implant Centrum Köln
Kerpener Str.62
50937 Köln

 

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