Allen Vorbehalten zum Trotz: Erfreuliche Hörentdeckungen!

Bereits als Jugendliche verfolgte ich, geboren 1974, interessiert die Entwicklung des Cochlea Implantats, aber nicht als mögliche Kandidatin, da damals die CI-Versorgung bei geburts-gehörlosen Menschen noch nicht zur Debatte stand und ich einem operativen Eingriff am Kopf eher kritisch gegenüber stand. Ich habe seit der Geburt einen Hörverlust von ca. 100 dB beidseits und erhieltmit fünfzehn Monaten Taschenhörgeräte, später HdO-Geräte. Außerdem kam ich mit zahlreichen Veränderungen des gesamten Skelettsystems und Gelenkunbeweglichkeiten zur Welt. Aufgrund meiner Hörschädigung folgte eine sehr intensive lautsprachliche Förderung durch meine Mutter nach dem Ansatz von S. Schmid-Giovannini, daneben war für einige Jahre Vojta-Therapie notwendig. Im Alter von fünf Jahren wurde bei mir das sehr seltene Gorlin-Cohen-Syndrom diagnostiziert, von dem heute weltweit etwa dreißig Fälle bekannt sind. Auch wenn das Syndrom bei mir als sehr ausgeprägt gilt, blieb ich glücklicherweise von einzelnen Symptomen, wie z.B. Herzerkrankungen, verschont.

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Gudrun Kellermann
Moosinning
 

 

 

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