Telemedizinische Möglichkeiten zur Fernanpassung von CI-Patienten

In einigen großen Flächenstaaten der Welt, wie China und Russland, ist gegenwärtig eine schnell zunehmende Anzahl der mit Cochlea Implantaten versorgten Patienten zu beobachten. Die operative Versorgung dieser Patienten erfolgt in der Regel an einigen wenigen großen spezialisierten CI-Zentren/-Kliniken, die im Vergleich zu Deutschland nicht gleichmäßig über das Land verteilt sind. Da der Wohnort vieler Patienten von diesen Kliniken mehrere Hundert bis Tausend Kilometer weit entfernt ist, müssen diese Patienten für ihre operative Versorgung einen langen Reiseweg von ihrem Wohnort zur Klinik und zurück auf sich nehmen, der mit hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden ist.

Neben der Operation sind die Anpassungen des Sprachprozessors ein elementarer Bestandteil der CI-Versorgung, die in regelmäßigen Zeitabständen erforderlich sind. Üblicherweise werden in den ersten Jahren und insbesondere im ersten Jahr nach der Erstanpassung des SPs mehrere Anpasssitzungen und in den folgenden Jahren mindestens eine Anpasssitzung pro Jahr durchgeführt. In der Regel werden die SP-Anpassungen ebenfalls an den spezialisierten CI-Zentren durch Audiologen vorgenommen. Die CI-Träger, deren Wohnsitz sich in großer Entfernung von diesen Zentren befindet, müssen daher auch für die zahlreichen Anpasssitzungen lange Reisewege und den damit verbundenen Aufwand auf sich nehmen und ggf. die damit verbundenen Reisekosten selbst übernehmen.

(...)

Dr.-Ing. Thomas Wesarg
Stefanie Kröger
Prof. Dr. Antje Aschendorff
Prof. Dr. Dr. h.c. Roland Laszig
Universitäts-HNO-Klinik
Implant Centrum Freiburg
Killianstr. 5
79106 Freiburg

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!