Arbeitsgedächtnis und Sprachlernen bei Kindern mit CI

Der Spracherwerb von Kindern mit Cochlea-Implantat verläuft noch nicht immer und in allen Fällen optimal. Eine ganze Reihe von Kindern weist auch nach mehreren Jahren Hörerfahrung mit CI deutliche Rückstände gegenüber dem ‘normalen’ Sprachentwicklungsverlauf und -tempo auf – und das trotz frühzeitiger Versorgung mit CI, augenscheinlich guter Förderung und einem engagierten familiären und sozialen Umfeld. Grund genug, nach Ursachen für diese nicht zufriedenstellende Situation zu suchen.

Eine Forschergruppe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg – unterstützt von der Conterganstiftung für behinderte Menschen –  hat sich auf die Suche begeben und jetzt Ergebnisse ihrer Studie veröffentlicht. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, ob die genannten Rückstände im Spracherwerb der Kinder mit CI möglicherweise auf Probleme bei der auditive Verarbeitung und Speicherung von Sprach-Input im Gedächtnis zurückzuführen sein könnten. Um dies herauszufinden, wurden zwei Gruppen von Kindern untersucht: 24 hörgeschädigte Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung vier Jahre Hörerfahrung mit CI hatten und nicht älter als maximal sechs Jahre waren, und 24 gut hörende Kinder im Alter von vier Jahren.

(...)

Prof. Dr. Gottfried Diller
Dr. Peter Graser
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Hörgerichteter Spracherwerb
Cochlea-Implantat-Rehabilitation
Sonderpäd. Fakultät/Schulpädagogik
Zeppelinstr. 3
69120 Heidelberg

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!