Betroffene und Ärzte im Dialog

Hörgeschädigte brauchen mehr Aufmerksamkeit

 

Um die besonderen Bedürfnisse gehörloser und hörgeschädigter Menschen ging es bei einer Veranstaltung in der HNO-Klinik in Erlangen. Im Vorfeld der Eröffnung des neuen Cochlear-Implant-Centrums Erlangen – kurz CICERO – Anfang 2008 hatte die Klinik Patienten, deren Angehörige sowie Vertreter von Gehörlosen- und Hörgeschädigten-Selbsthilfegruppen zum Informations- und Meinungsaustausch eingeladen. Mehr als achtzig Interessierte aus Mittel- und Oberfranken diskutierten mit Klinikvertretern und künftigen Mitarbeitern des Centrums über Strukturen und Verbesserungspotenziale der Versorgung mit implantierbaren Hörhilfen – Cochlea-Implantaten (CIs) – und der Infrastruktur für Gehörlose und Hörgeschädigte in der Metropolregion Nürnberg. „Wir setzen mit dieser Veranstaltung ein klares Zeichen, dass uns Medizinern der partnerschaftliche Austausch mit Betroffenen sehr wichtig ist. Nur Hand in Hand können wir für jeden gehörlosen oder hörgeschädigten Menschen die optimale medizinische Versorgung leisten – das gilt auch für die Gestaltung des neuen CI-Centrums“, erklärte Klinikdirektor Prof. Dr. Heinrich Iro.

 

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass sich die verschiedenen Akteure für eine ganzheitliche Versorgung noch intensiver vernetzen müssen: Sowohl externe Ein- richtungen wie Frühförderung oder Schulvorbereitung als auch klinikeigene Dienste wie das Sozialpädiatrische Zentrum sollten sich noch enger als bisher miteinander verzahnen. Ich meine, hier könnte CICERO eine Lücke füllen und eine wichtige Lenkungsfunktion einnehmen.

 

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Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe
Universitäts-HNO-Klinik

Waldstr. 1
91052 Erlangen  

 

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