Interview mit Alois Bott

Hanna Hermann: Ihr junger Arbeitnehmer Markus Bohner ist von Kindheit an stark hörbehindert und trägt heute ein Cochlea-Implantat. Was hat Sie motiviert, Markus Bohner einzustellen?

Alois Bott: Meine anfängliche Skepsis, Hörbehinderte auszubilden, wurde bereits beim ersten Vorstellungsgespräch mit Markus Bohner völlig zerstreut. Bei seiner Vorstellung wurde er von seinen Eltern sowie seiner gleichermaßen behinderten Schwester Carolin begleitet. Er hat durch sein persönliches Auftreten, das für den damals Siebzehnjährigen außergewöhnlich war, von Beginn an einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Dieser Umstand und das enorme Engagement seiner Eltern hat mir diese Entscheidung leicht gemacht.

H.H.: Gab es für Sie eine Hemmschwelle bezüglich der Einstellung eines Arbeitnehmers mit Behinderung, noch dazu mit einer kommunikativen Behinderung?

A.B.: Selbstverständlich gab es diese Hemmschwelle. Zum einen waren unseren Ausbildern derartig spezielle Anforderungen bislang fremd, weshalb sie sich anfänglich sehr kritisch darüber geäußert haben. Zum anderen sind Fertigungsbetriebe wie wir schon mit dem normalen Ausbildungsbetrieb zeitlich sehr hohen Belastungen ausgesetzt.

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Alois Bott
Grimmenstein 9/6
88364 Wolfegg

 

 

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