„Meine Angst vor dem Ertauben ist weg!“ – Rehabilitation mit CI und Hörgerät

Meine beidseitige progrediente Innenohrschwerhörigkeit wurde im Alter von fünf Jahren diagnostiziert. Die erste Hörgeräteanpassung rechts erfolgte mit dem zehnten Lebensjahr. Ein Verstehen am rechten Ohr war jedoch nie möglich. Zehn Jahre später war ich schon auf das Tragen von zwei Hörgeräten angewiesen.

Ertaubung rechts

Am 3. April 2007 ertaubte ich rechts. Mit der Ertaubung schwand das stereophone Hören. Ich hörte nicht mehr rund und voll. Alles hörte sich so flach an. Ich erschrak, wenn mich jemand rechts berührte oder mir zu nahe kam. Denn ich hatte nicht bemerkt, dass ich angesprochen wurde. Das Hören und Verstehen mit dem verbliebenen Restgehör erlebte ich als sehr mühsam. Mein Hörgerät links wurde nachjustiert, d.h. die Lautstärke wurde angehoben. So konnte ich ein bisschen besser verstehen. Freunde und Angehörige konnte ich nur noch verstehen, wenn sie langsam und deutlich sprachen und ich gleichzeitig ihr Mundbild sehen konnte. Abends war ich erschöpft.

In meinem Bekanntenkreis gab es mehrere CI-Träger, welche mit ihrem Cochlea-Implantat gut kommunizieren konnten. Durch meinen Beruf als Hörgeschädigtenlehrerin hatte ich auch Kontakt zu Schülern, die mit einem CI versorgt waren. Sie kamen lautsprachlich im Unterricht gut zurecht. Außerdem las ich regelmäßig die Zeitschrift Schnecke.

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Irene Mende-Bauer
Zur Aussichtswarte 10 b
86919 Utting am Ammersee

 

 

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