Soziale Integration mit Sprache und Kommunikation

Theory-of-Mind-Entwicklung bei hörgeschädigten Kindern

Wer kennt nicht den Dialog, wo einer, dem es im Raum zu kalt ist, zu einem anderen, der direkt am offenen Fenster sitzt, auffordernd sagt „Es zieht!“, woraufhin der andere lediglich lapidar mit „Ja!“ antwortet. Irgendwie scheint hier sprachlich alles in Ordnung, aber dennoch fehlt etwas Entscheidendes! Diese Sequenz wird gerne zitiert als Beispiel für die Bedeutung der linguistischen Pragmatik für erfolgreiches Kommunizieren. Denn die Kenntnis von Vokabular und Grammatik ist allein nicht ausreichend für das Gespräch mit anderen Menschen.

Um zu verstehen, was mein Gesprächspartner meint, worüber er redet und warum er mir etwas mitteilt, muss ich darüber hinaus seine Wünsche, Absichten und Gefühle einschätzen und mich in einem Gespräch jederzeit daran orientieren können. Dazu gehört neben allgemeinem Weltwissen und einer Portion kommunikativer Erfahrung die Fähigkeit, sich vom eigenen Standpunkt zu lösen und einzukalkulieren, dass das Gegenüber ein anderes Bild von der Wirklichkeit, einen anderen Wissensstand, eine andere Sichtweise hat, die von seinen Annahmen, Absichten und Wünschen geprägt ist.

(...)

Barbara Gängler
Funkenburger Str. 14
04105 Leipzig

 

 

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