Zur Bildungsrelevanz früher Dialoge bei Kindern mit Hörschädigung

 

Kern aller Motivation ist es, zwischenmenschliche Wertschätzung, Zuneigung und erst recht Liebe zu geben und zu finden. Diese These wird vor allem durch Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften und der Säuglingsforschung vertreten. Sind wir Menschen auf gelingende Beziehungen hin angelegt und sind Eltern und Säugling folglich von Anfang an auf dieses Miteinander ausgerichtet? Das Forschungsprojekt ‘Dia-logische Entwicklung bei Säuglingen (Horsch et al. 2004-2008)’ und das 2008 gestartete Forschungsprogramm ‘Frühkindliche Dialoge und Bildungsprozesse bei Hörge- schädigten (Horsch et al. 2008-2011)’ gehen diesen Fra- gen erstmals im Rahmen umfassender Studien nach, um Zusammenhänge zwischen Beziehungs- und Dialog- entwicklung sowie frühen Bildungsprozessen sichtbar zu machen und aufzuzeigen, wo Schwierigkeiten für hörgeschädigte Kinder und Eltern entstehen könnten.

 

Im nachfolgenden Beitrag wird der Fokus zunächst auf die Entwicklung des Dialogs im Kontext der Eltern-Kind- Beziehung gerichtet. Um jedoch die Frage nach der Bildungsrelevanz dieser frühen Dialoge beantworten zu können, werden Bildungsanlässe bei hörenden Kindern beispielhaft aufgezeigt, um sichtbar zu machen, wo die Schwierigkeiten im Dialog von Kindern mit einer Hörschädigung und ihren Eltern entstehen können.

 

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Prof. Dr. Ursula Horsch
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Fakultät I - Sonderpädagogik, Pädagogik der Hörgeschädigten/Frühpädagogik
Zeppelinstr. 3
69121 Heidelberg  

 

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