Singen bei Kindern mit Cochlea-Implantat

Singen mit CI-versorgten Kindern? Manch einer mag denken, dass das ein bisschen zu viel von den Kindern abverlangt. Dass dies nicht zwangsläufig so ist und vor allem nicht nur die korrekten Tonhöhen die Qualität des Singens ausmachen, wurde mir klar, als ich mich näher mit dem Thema befasste.

Was veranlasst den Menschen überhaupt zum Singen? Jeder hat schon erlebt, dass Singen einen Einfluss auf die Stimmung hat und umgekehrt, und dass Singen häufig von positiven Emotionen begleitet ist. Tatsächlich spielen sich beim Singen unterschiedliche hormonelle Vorgänge im Gehirn ab. In der Stirnregion wird ein Belohnungssystem aktiviert, was zur Ausschüttung von Dopamin und endogenen Opioiden führt. Weiter im Inneren wird in den Basalganglien Oxytocin freigesetzt. Dieses stärkt die soziale Bindungsfähigkeit und Gedächtnisprozesse und führt zu einer Absenkung der aggressions- und stressfördernden Hormone Testosteron und Cortisol. Darüber hinaus stärkt Singen das Immunsystem. Die tiefe Einatmung bewirkt eine erhöhte CO2-Konzentration, welche in Kombination mit den Glückshormonen zu einer verstärkten Produktion des Abwehrstoffes Immunglobulin A führt. Zudem werden durch das Hören von Musik Gehirnstrukturen angeregt, die wichtig sind für die Wachheit und Aufmerksamkeit, was wiederum die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Menschen begünstigt. Man könnte also wie Romberg behaupten, dass Singen beschwingter, ausgeglichener, friedfertiger, gesünder und sogar klüger macht (1) (2) (3).

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Eva Jakubek
Schumannstr. 32
71540 Murrhardt

 

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