Technische Kommunikationshilfen in deutschen Gerichtssälen

Mit der Verabschiedung des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes (BBG; 01.05.2002) wurde der Begriff ‘Barrierefreiheit’ wie folgt neu definiert:

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchs-gegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“

Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Gruppe der Menschen, die eine Hörbeeinträchtigung haben, erheblich ist und damit der Begriff der ‘Barrierefreiheit’ auch auf das Gebiet der Kommunikation und Akustik ausgeweitet wurde (z.B. Kommunikationshilfeverordnung, KHVO). In diversen Verordnungen wird versucht, die definierte Barrierefreiheit zu regeln (s. vorangestellter Artikel; § 186 Gerichtsverfassungsgesetz). Sehr grob zusammengefasst: Der öffentliche Verkehrsraum gilt als barrierefrei, wenn auch geeignete Kommunikationseinrichtungen vorhanden sind. Als Abgrenzung zu raumakustischen Baumaßnahmen (DIN 18041) betrachten wir im Folgenden technische Einrichtungen, die hörgeschädigten Menschen dazu dienen, den Anteil des Nutzschalls wesentlich zu erhöhen.

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Peter Kroel
Humantechnik GmbH
Garibaldistr. 60
13158 Berlin

  

 

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