‘Work and Travel’ –  Ein ganz normales Leben in Kanada

Geboren bin ich am 3. Januar 1989 an Taubheit grenzend schwerhörig in Berlin. Mit einem Jahr bekam ich Hörgeräte und meine Mutter erzog mich auditiv-verbal. Für sie kam es nicht in Frage, mich auf eine Schwerhörigenschule zu schicken. Die Integration erfolgte mit einigen Widerständen vonseiten der Behörden in eine Regelgrundschule in Berlin-Mahlsdorf. Bis zur vierten Klasse funktionierte es bei mir mit den Hörgeräten ohne größere Probleme. Als zur fünften Klasse Englisch und Biologie als gesprächsintensive Fächer hinzukamen, wurde ein CI notwendig und im Oktober 2000 bekam ich in Hannover ein CI von Nucleus auf der linken Seite.

Nach einiger Therapie ging mein Weg auf der Regelschule weiter: Ich kam 2001 auf ein Regelgymnasium bei mir in der Nähe, Französisch kam als weiteres Fach hinzu. Doch Anfang der achten Klasse traf  unsere Familie ein ganz harter Schicksalsschlag: Mein Vater verstarb ganz plötzlich. Trotz der Trauer blieben meine schulischen Leistungen konstant. Ende der achten Klasse beschlossen wir einen Schulwechsel zur neunten Klasse auf das Europagymnasium ‘Heinrich-von-Kleist’ in Berlin-Tiergarten, wo auch es auch eine Ambulanz für Schwerhörige gab.

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Felix Kroße
Menzelstr. 14
12623 Berlin

 

 

 

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