„Deine Kinder sind aber nett geworden!“

Akustische Sanierung eines Klassenzimmers senkt nicht nur den Lärmpegel und verbessert so die Lernsituation. Auch das Sozialverhalten der Kinder ändert sich. Und die Lehrkraft fühlt sich vitaler. Erfahrungsbericht einer Grundschullehrerin.

Ein Missstand wird entdeckt
Vor vier Jahren übernahm ich an einer Grundschule in Haar im Landkreis München eine lebhafte dritte Klasse mit 28 Schülern. Darunter waren auch zwei hörgeschädigte Kinder, die vom Mobilen Sonderpädagogischen Dienst Hören (MSD-H) betreut wurden. Der Kollegin vom MSD-H fiel auf, dass der Störschallpegel hoch und die Sprachverständlichkeit schlecht war. Schuld waren offenbar ungünstige akustische Verhältnisse in meinem Klassenzimmer. Wir stellten deshalb über die Schulleitung einen Antrag an die Gemeinde, den Raum akustisch zu sanieren.

Ein glücklicher Zufall wollte es, dass die zuständige Dame in der Gemeinde kurz zuvor von einem Mitarbeiter einer Fachfirma das Angebot bekommen hatte, ein ‘Demo-Zimmer’ zu gestalten. Die Firma sponserte das Material und die Gemeinde übernahm die Handwerkerkosten. So erhielt ich innerhalb von drei Monaten zum neuen Schuljahr einen Klassenraum mit einer Akustikdecke und einem umlaufenden Wandfries aus schalldämpfendem Material. Im Gegenzug erklärte ich mich bereit, den Raum Interessenten zu zeigen.

(...)

Waltraud Boltz
Grundschullehrerin
Quelle: BayerischeSchule 5/6 2009, Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)

 

 

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