Hören mit dem CI im Alter – fällt die Altersschwerhörigkeit aus?

Es gibt viele Hörstudien zum Hörvermögen im Alter. Alle Studien zeigen weitgehend das gleiche Ergebnis. Mit zunehmendem Alter kommt es zu einem (physiologischen) Hörverlust besonders in den hohen Frequenzen.

Misst man die Hörschwelle mit der Tonaudiometrie oder den otoakustischen Emissionen (OAE), zeigt sich ein kontinuierlicher Abfall der Hörschwelle mit zunehmendem Alter. Die Schwerhörigkeit nimmt aber bei tiefen Frequenzen (250 Hz, 500 Hz) wesentlich weniger ab als in den hohen Frequenzen (4.000 Hz, 8.000 Hz). Die Ergebnisse von Hesse aus dem Jahre 2004 zeigen den zunehmenden Hörverlust in den hohen Frequenzen bei fünf unterschied­lichen Altersgruppen (siehe Abb.). Zusammenfassend nimmt das Hörvermögen mit zunehmendem Alter ab; hierbei sind besonders die hohen Frequenzen betroffen. Diese physiologische Hörminde­rung im Alter bezeichnet man als Altersschwerhörigkeit oder Presbyakusis.

Allerdings bestehen große Unterschiede im Ausmaß des Hörverlustes zwischen den einzelnen Personen. Es gibt also durchaus alte Leute, die dennoch gut hören. Betrachtet man die Daten näher, so zeigt sich auch ein Unterschied des Hörvermögens abhängig vom Geschlecht: Frauen hören überwiegend besser als Männer.  

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Prof. Dr. med.  Jürgen Strutz
Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Otto Gleich
HNO-Universitätsklinik Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93042 Regensburg

 

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