Mit Schwerhörigkeit im Beruf: Wie geht es Anke?

 

Anke ist von Geburt an – im Jahr 1985 – gehörlos. Nach der Diagnose ‘an Taubheit grenzend schwerhörig’ bekam sie mit einem Jahr in der DDR ein dänisches Hörgerät, welches wechselseitig getragen werden sollte. Mit Hilfe eines Y-Kabels versorgte ich beide Ohren meines Kindes. Trotz aller Bemühungen um Sprachanbahnung konnte sie mit drei Jahren besser lesen als sprechen. Im Sommer 1990 wurde sie – nach der Wende – erstmals in Hannover beidseitig mit Hörgeräten versorgt. Leider wurde die CI-Versorgung an der Medizinischen Hochschule Hannover im Oktober 1990 abgelehnt, weil man erst abwarten wollte, was die beidseitige Hörgeräteversorgung bringen würde. Die Möglichkeit zur CI-Operation ergab sich erst 1995 in Berlin (Operation noch am Virchow-Klinikum bei Dr. Markus Dahm, Nachsorge an der Charité).

 

Anke ist im April 2008 zu ihrem Freund Jan, mit dem sie inzwischen verlobt ist, nach Merseburg gezogen. Jan ist 23 Jahre alt, gehörlos und gelernter Maler. Auch bei ihm klärte die Mutti in seiner Kindheit an der HNO-Universitätsklinik Halle die CI-Tauglichkeit ab.

 

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Marlies Asseck
Sickenbühlweg 1
73344 Gruibingen 

 

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