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Mein Hör-Handicap als Chance

Ich höre doch gut
Einige Tage nach meinem neunzehnten Geburtstag musste ich im Mai 1981 zur Musterung der Bundeswehr. „Ich wiederhole den Test jetzt. Drücken Sie den Kopfhörer fester an, dann werden Sie die Töne sicher hören“, faucht mich der Prüfer an, nachdem ich beim ersten Durchlauf des Mini-Hörtests nie die ‘Gehört-Taste’ gedrückt habe. Auch beim zweiten Durchlauf höre ich keinen Ton. Der Prüfer glaubt mir nicht und ich kann auch nicht nachvollziehen, was geschieht, denn ich höre doch gut – glaube ich zumindest. Man sendet mich zu einem HNO-Arzt, damit dieser den vermeintlichen Drückeberger mit einer Testreihe überführen soll. Ergebnis: Kein Simulant, leichter Hörverlust. Konsequenz: Tauglichkeitsgrad drei und viele Verwendungsausschlüsse.

1981 dachte ich nicht, dass die festgestellte Hörminderung sonst irgendetwas für mich zu bedeuten hätte, denn ich hörte doch gut. Dabei hatte meine damalige leichte Hörminderung wohl schon zu diesem Zeitpunkt Folgen, deren Zusammenhänge mir erst viel später klar wurden: Trotz erstklassigem Abitur hatte ich erhebliche Probleme in dem im Oktober 1980 begonnenen Studium an der TU Karlsruhe und fand, dass es den Dozenten bei den Vorlesungen in den großen Hörsälen nur selten gelang, die Inhalte adäquat zu vermitteln. Heute ist mir klar, dass ich mich aus oft über zehn Metern Entfernung zum Dozenten so sehr auf das Verstehen konzentrieren musste, dass ich das dekodierte Sprachsignal nicht mehr gut genug inhaltlich verarbeiten konnte.

(...)

Heinz Spitzmüller
Thomastr. 14
69257 Wiesenbach bei Heidelberg   

 

 

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