Wo helfen Hörgeräte tatsächlich und wo sind ihre Grenzen?

Wir können Schallschwingungen hören, weil uns im Innenohr Hörzellen zur Verfügung stehen, die die Schallschwingungen in Nervensignale des Hörnervs umwandeln. Damit wir so laut und deutlich hören können, wie es Normalhörenden möglich ist, sind jedoch sowohl eine effiziente Durchleitung der Schallschwingungen durch das Außen- und Mittelohr erforderlich als auch im Innenohr eine möglichst präzise Umwandlung in ein Nervensignal.

Das Nervensignal muss anschließend auf dem Weg zum Gehirn in vielfältiger Weise im Hirnstamm ausgewertet und so vorverarbeitet werden, dass im Hörbereich des Großhirns, der Hörrinde, ein exakt definiertes Erregungsmuster erscheint, das entweder mit schon bestehenden Mustern verglichen und wiedererkannt oder dem eine neue Bedeutung zugeordnet werden kann. Nur wenn alle diese Verarbeitungsstufen normal funktionieren und im Gehirn ein genaues, wenngleich sehr kompliziertes Nervensignalmuster ankommt, hören wir exakt, was das soeben gehörte Schallsignal darstellt: ein bestimmtes Wort, ein Geräusch oder Musik. Schon der kleinste Fehler in einer Verarbeitungsstufe führt dazu, dass im Gehirn nicht mehr das exakte Erregungsmuster des Schallsignals eintrifft, sondern mehr oder weniger große Abweichungen mit fehlenden Teilen oder Ungenauigkeiten.  

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Dr. Thomas Steffens
Leiter Audiologie
Universitäts-HNO-Klinik
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

 

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