‘Der Ton macht die Musik’
Prosodie – Die zweite Ebene der Kommunikation

„Haben Sie schon mal was von ‘Prosodie’ gehört?“ Ob Ihnen diese Frage gefällt und ob Sie darauf antworten wollen, hängt entscheidend davon ab, wie sie gestellt wird. Dieses WIE wir etwas sagen, bezeichnet man als ‘Prosodie’. In diesem Artikel erfahren Sie genauer, was Prosodie ist und welche Bedeutung sie in der Frühförderung hörgeschädigter Kinder hat.

 

Was ist unter ‘Prosodie’ zu verstehen?

Der Begriff ‘Prosodie’ wird für jene sprachlichen Phänomene und Aspekte verwendet, die nicht nur Sprachlaute betreffen, sondern größere Einheiten wie Wörter, Sätze usw. Grob gesagt, betrifft Prosodie alles oberhalb der Lautebene, was man in der gesprochenen Sprache produzieren und ändern kann. Der Begriff ‘Intonation’ wird manchmal bedeutungsgleich mit ‘Prosodie’ verwendet; wir wollen in Übereinstimmung mit dem heutigen Stand der Wissenschaft nur dann von Intonation sprechen, wenn wir speziell den Tonhöhenverlauf ansprechen. ‘Prosodie’ ist der übergeordnete Begriff, der neben Tonverlauf (Intonation) hauptsächlich Lautstärke, unterschiedliche Dauer (z.B. Silbenlänge), Tempo, Rhythmus und Pausen umfasst.

 

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Gisela Batliner, M.A.
Klinische Linguistin, Hörgeschädigtenpädagogin
Praxis für Sprachtherapie München
Floßmannstr. 17
81245 München

Dr. Anton Batliner
Phonetiker, Linguist
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Mustererkennung
Martensstr. 3
91058 Erlangen

 

 

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